Cool³

Wenn man für einen seiner Caches innerhalb von ein paar Tagen die folgenden Logeinträge erhält

cool

und man sich diese ein wenig länger betrachtet, dann kann man mitunter zu dem Schluss kommen, dass die Suche in etwa so ausgesehen haben könnte:

“Cachen?”

“Yo.”

“Geil.”

“Dose?”

“Wo?”

“Da!”

“Hä?”

“Alda!”

“Ah.”

“Final?”

“Was?”

“Dose?”

“Ja.”

“Wo?”

“Such!”

“Hier?”

“Nee.”

“Da?”

“Ja.”

“Ah!”

“Jetzt?”

“Klar.”

“Cache!”

“Krass.”

“Was?”

“Fett!”

“Jepp.”

“Auf?”

“Ja.”

“Stift?”

“Hier.”

“Gib!”

“Klar.”

Log

Log

Log

“Cool.”

“Cool.”

“Cool.”

 

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Filed under ge[o]schichten

ausge[o]fragt 04/12: giahe8

Der April macht was er will und alles neu macht der Mai. Insofern ist es auch vertretbar, dass die Aprilausgabe von ausge[o]fragt erst am 03. Mai für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Gerüchte, dass die fast sechswöchige Blogpause in irgendeiner Form mit den Vorbereitungen für das überaus spektakuläre Event Geocache Award Osnabrück 2011 zusammenhängt müssen an dieser Stelle wohl leider bestätigt werden. Ich hoffe, dass ihr euch daher umso mehr an dem nun vorliegenden Gespräch erfreut!

GC-Name:

giahe8

 

Home Location:

Landkreis Osnabrück / Bissendorf

 

Entfernung des ersten Caches auf der Filter-Out-Finds-Liste:

Der nächste suchbare Cache für mich wäre: Die Rätselaufwärmübung vom Turntiger – auch dieser wartet noch, da ich momentan lieber einen schönen Multi mit netten Leuten im Wald suche

Deshalb ist der nächste Multi in 9 km: Von der Brücke zur Quelle (NC) . Dieses ist ein Nachtcache und dazu werden wir in den nächsten Wochen noch ein Team zusammenstellen :) .

Mein

  • Lieblings-Tradi: iRonie , der ist mit viel Liebe zum Detail gemacht, aber da hätt ich auch noch einige andere aufzählen können.
  • Lieblings-Mystery: PRESSECLUB EUROPA – weil wir beim Lösen mit der Freutagsbande (liha1, Die 4 Zwerge, eisbär62358 und kds-team)  einen Heiden Spaß hatten diesen zu lösen.

 

Mein erster Cache:

Rapunzelturm am 09.04.2009  mit dem Kleenen der DD3

Hi, wir sind die zufällige Muggel-Finder gewesen bzw. R1996,
nur heute erst hier eingetragen, da ich jetzt erst seit ein paar Tagen einen Account habe.
Das zufällige finden hat uns neugierig aufs Geocaching gemacht und in der Umgebung schon ein paar Caching-Touren erfolgreich abgeschlossen.
DANKE
LG giahe8 + R1996

Zufallsfund, mein Sohn hat eine Dose im Wald am Rapunzelturm gefunden, vom „hörensagen“, kannten wir das Geocaching und haben uns brav ins Logbuch eingetragen. Diesen Cache gibt es sogar noch!

 

Wie bist du zum Geocaching gekommen?

Der erste Fund am Rapunzelturm hat mich neugierig gemacht sodass mir ein jetziger Mitcacher (möchte hier nicht genannt werden) mir das Geocachen genauer erklärt hat und mich die erste Zeit mitgenommen hat. Dann habe ich mir ein E-Trex von Garmin gekauft und wir haben gemeinsam weiter Dosen gesucht, durch so einige Events und Verabredungen zu Multis habe ich immer mehr CacherInnen kennengelernt mit denen ich gerne auf Tour gehe. Weiterhin habe ich viel Spaß an dieser GPS-Schnitzeljagt (ich weiß: Don´t call it SCHNITZELJAGT)

Was war dein bisher schönstes/abenteuerlichstes/ aufregendstes/spannendstes/positivstes/ ungeschicktestes Cacheerlebnis bei einem Cache in Osnabrück oder Landkreis Osnabrück

Da ist es schwierig ein ganz bestimmtes besonderes Cacheerlebnis hervorzuheben:

Eines der schönsten war dann wohl: Otterlend1   diesen Multi habe ich mit sossi der ossi, apfelkuchen 149, KundeX-Team und GC Hanny an einem teils regnerischen Tag gemacht.

Die große Piesbergtour war heute mit sossi der ossi, apfelkuchen 149, KundeX-Team und GC Hanny mit Fellnase angesagt.
Otterlend 1 hat uns alles abverlang, ab Station 3 hatte ich schon gesagt, neeee bei Regen lauf ich nicht weiter.
Aber die 4 Mädels waren der Meinung, dass es ja dort drüben wieder heller wird!!!
Kleine Pause und dann ging es weiter!
GC Hanny zeichnete sich immerwieder als sehr findefreudig heraus, da sie auch kein GPS
in der Hand hielt, welches manches mal auch sehr von Vorteil war.
Die gestellten Aufgaben, waren allesamt gut zu lösen, aber ohne unseren “Geist” hätten wir wohl so manches mal viiiiieeeel länger gesucht und hätten es nicht in
7 Stunden geschafft. OK, wir haben auch so manches mal pausiert
FAZIT:
Eine tolle Runde rundum den Piesberg mit ner ganz tollen motivierenden Truppe !!!
Nass, verschwitzt und sogar am Final “dampfend” konnten wir die große Dose bergen und
um einen weiteren Log ergänzen!!!

HEY, OTTERLEND 1 geschafft – Mädels ich bin stolz auf euch -
nun kann es zum Otterlend 2 gehen

#1577 TFTC giahe8

Es war eine tolle Tour durch den Piesberg und ich denke ein MUSS für jeden Osnabrücker Cacher. Ein einmaliges Erlebnis 16km (inkl. diverser anderer Caches auf dem Piesberg), 7 Stunden Anstrengung und immer wieder Spannend in schöner Umgebung.

 

Welches war die letzte Anschaffung für deine Cacherausrüstung?

Eine 4-fach Aluklappleiter 3,20 Meter!

 

Gibt es einen Cache, den du unbedingt einmal machen willst oder eine Region in der du gerne einmal Dosen suchen willst?

Einen Cache habe ich da momentan nicht speziell in Aussicht, aber in die neuen Bundesländer möchte ich gerne mal Lostplacecachen.

Kannst du dir vorstellen, irgendwann einmal mit dem Cachen aufzuhören?

Ist das eine ernst gemeinte Frage? – nö, ich kann es mir momentan noch nicht vorstellen. Dosensuchen verbindet nette Menschen mit dem gleichen verrückten Hobby und bringt mich dazu an die frische Luft zu gehen.

Habe dazu mal einen ausführlichen Log geschrieben…  (siehe am Ende):

Zitat aus dem Listing: “Außerdem könnten unterwegs ein Zelthering und/oder ein Kleiderbügel aus Draht sowie ein Zollstock hilfreich sein.”
Gilt für Station 5 jetzt ebenfalls, habe aus versehen die Dose etwas zu weit reingefriemelt
- SORRY -
mein Kleiderbügel war zu kurz, aber mit ´nem Zelthering müsste es problemlos klappen.

Aber nun zum Cache: Heute Morgen hatten die Kids sich spontan überlegt ins Waldbad zu gehen
Hmmm und was sag ich, dann hab ich ja Zeit zum Cachen…
Anschließend die Mail gelesen, dass dieser wieder enabled ist
Daraufhin hatte ich ganz ausführlich die Logs gelesen und schon vor der Station 6 großen bammel , dass ich dort evtl. abbrechen müsste
-naja zur Not hätt ich ja noch zum TJ greifen können.

Angekommen an Station 1 hielt mich nur einen Musik hörenden Muggel vom Suchen ab, also in die Nähe des Muggels gesetzt und was soll ich sagen:
Das klappt fast immer, der hat sich dann schnell verzogen.

Der Rest klappte überraschender Weise sehr gut, bis auf an Station 7 hat mich der Hint eher verwirrt. Also dann Gastcacherhündin Cora noch ein Töpfchen Wasser bereitgestellt und gesucht und gesucht – Ah, da!

Und ab dann ging alles, bis auf einen kleinen Rechenfehler, wie geschmiert!

Tolle Runde!

Und nun zur Cacheüberdosis:
pfff, sag ich da nur!
Hätt ich ´ne Überdosis, dann hätt ich damit doch schon längst mit dem Cachen aufgehört!
Die Heimwege “etwas” umzumodelieren, ist doch normal, ODER???
Ausflugsziele auf geocaching.com auszusuchen doch auch, ODER???
Den Sohn während der Fahrt anzutippen und zu sagen: Da liegt die … Dose doch ebenfalls, ODER???
Den Inhalt der Werkzeugkiste zum Cacheequipment zu machen liegt da doch wohl am Nächsten, ODER???
Bei der Mutter auf der Terrasse die Porzellanfiguren umzudrehen und zu schauen, ob unten ein Loch ist, ist doch alltäglich, ODER???

Naja, diesen Cache habe ich sehr gern gemacht – Danke für die angenehm zulaufende Runde!

# 685 TFTC giahe8

 

Bei welchem Cache hast du dich besonders schwer getan, evtl. mehrere Anläufe benötigt oder zunächst sogar einen DNF geloggt?

Blickpunkt (Nachts(ch)icht)

1. DNF am 11.05.2011:

HM, 2 Reflektoren nun endlich gefunden und den Bolzplatz auch, aber dann……Leider kein Final – aber ich gebe nicht auf – so schnell nicht………….6

2. DNF am 01.07.2011:

So, im Sommer ist das ja garnicht so einfach mit dem Nachtcachen, heute stand
MAMATAXI auf dem Programm und war eh auf dem Weg nach OSNA!
Heute 23:05 Uhr wieder an Reflektor 2 eingestiegen, aber leider … leider wieder
den 3. und somit das Final nicht gefunden.
Vtl. nimmt mich ja mal ein Vorfinder an die Hand…
BIN ICH DENN SO BLIND? – IST DIE TOMATENAUFDENAUGENKRANKHEIT wieder ausgebrochen???
Hat es denn keiner seit dem 11.05. wieder versucht?

Fund am 04.09.2011:

Tja, danke lieber jerza4 fürs Anbringen des 3. Refklektors.
Ich hatte zwar schon eine mündliche Beschreibung des Finals,
aber daraufhin habe ich es im Hellen immernoch nicht gefunden.
Somit musste ich auf die Dunkelheit warten (ist ja schließlich auch ein NC)
Und dann war es Nullproblem, den 3. Reflektor und somit auch das Final zu entdecken!!!
Danke für den Cache!
# 1679 TFTC giahe8

Welches war deine bisher ärgerlichste Situation in der du deinen Stift vergessen hast?

Kann mich nicht erinnern, dass ich jemals ohne Stift am Logbuch gestanden habe.

 

Was ist für dich am Geocachen besonders faszinierend?

Die Abwechslung zu meinem Alltags-/Berufsleben und inzwischen viele nette Leute kennengelernt zu haben und somit auch gemeinsam durch die Wälder zu steifen, um einen schönen Multi zu absolvieren.

 

Das soll es für den Anfang auch schon wieder gewesen sein. Ein großes DANKESCHÖN an dieser Stelle wie immer an meine “Ge[o]sprächspartnerin” für die spontane Bereitschaft bei diesem Spektakel mitzumachen. Allen anderen vielen Dank fürs Lesen. In der Hoffnung, von nun an wieder etwas regelmäßiger auf diesem Kanal tätig sein zu können werden dürfen verbleibe ich bis zum nächsten mal, wenn es wieder heißt: ausge[o]fragt und zuge[o]hört!

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ausge[o]fragt 03/12: berserker100

Mann oder Frau erinnert sich vielleicht noch an meinen Aufruf von vor knapp drei Wochen. Die Rückmeldungen auf diesen waren leider so zahlreich, dass es mir bis jetzt noch nicht möglich war, mich für eine/einen Gesprächspartnerin/Gesprächspartner zu entscheiden. Da mir diese Entscheidung eh schon schwer genug fällt, dürft euch bei Interesse gerne noch für diese Aktion melden. Auf eine Meldung mehr oder weniger kommt es dann ja auch nicht mehr an (* Näheres dazu am Ende dieses “Interviews”!). Umso mehr freut es mich, dass sich für diesen Monat sehr kurzfristig ein paar Cacher gefunden haben, die bereit waren, mir auf dem gewohnten Wege Rede und Antwirt zu stehen. Noch mehr freut es mich, dass das “Interview” somit endlich auch mal in einem Teil des Landkreises stattfindet, der zwar mit einer Vielzahl schöner Caches und nach meinen bescheidenen Erfahrungen auch mit nicht minder schönen Gegenden aufwarten kann, ansonsten hier aber eher unterrepräsentiert ist. Die Rede ist vom Osten der Republik des Landkreises, aber lest selbst:

GC-Name:

berserker100

Home Location:

Melle / Landkreis Osnabrück, Südkreis

Entfernung des ersten Caches auf der Filter-Out-Finds-Liste:

Nach Abzug des Mysterie-“Krams“, der T5er, für die bis jetzt noch nicht das ganze Kletterzubehör vorhanden war, ist der nächste Cache, den wir noch suchen müssen und auch im Moment aktiv ist, ca. 7 km entfernt.

Unser

  • Lieblings-Tradi: Na, schönen Dank !!! @ Night (Nachtcache)

    Dieser ist ganz am Ende des noch niedersächsischen Landkreises. Es war einfach spannend, etwas aufregend und hat riesen Spaß gemacht. Da will ich natürlich nicht zu viel verraten. Wir sind da mit großer „Gerätschaft“ ran. [:-)] und hatten einen befreundeten (damals noch Muggel) mit, der mittlerweile auch Cacher ist.

  • Lieblings-Multi: Das Würstchen im zarten Saitling (LP)

    Es gibt so viele schöne Multis. Diesen fanden wir einfach toll, weil die Location spitze ist, die Stationen gut zu finden und abwechslungsreich sind. Und wir lieben einfach LP-Caches. Ansonsten war Mittelerde – Ein fantastischer Rätselmulti einsame Spitze, so toll gemachte Stationen mit viel Geschick und Einfallsreichtum anspruchsvolle Aufgaben und trotzdem gut lösbar. Das hat einfach Spaß gemacht.

  • Lieblings-Mystery: Im allgemeinen ignorieren wir Mysteries, da diese komplizierten Rätsel die zu Hause zu lösen sind , nicht unser Fall sind. Wenn es natürlich Bonus-Caches sind, die durch finden anderer Tradi-Dosen zu finden sind, dann machen wir diese. Aber da können wir jetzt keinen so herausheben. Ach ja, einen Mystery haben wir doch im November 2011 machen können, da wir mit einigen Teams los waren. Da haben wir The Rock machen können. Das war echt super klasse…….!!!!! Ist zwar nicht im Landkreis, aber da wir ja sonst keine Mysteries angeben können …..

Unser erster Cache:

Unser erster Cache war ein Tradi Violas Bach. Den haben wir am 24.06.2007 geloggt. Man glaubt es kaum, den gibt es sogar noch!

Wie seid ihr zum Geocaching gekommen?

Im Urlaub auf Burg Wernfels in Bayern haben wir eine Familie kennen gelernt, die unseren Sohn an einem Tag mit auf eine „Schatzsuche“ mitgenommen haben. Die kamen dann abends wieder und haben uns davon erzählt was sie da so suchen und unser Sohn war sofort ziemlich begeistert. Wir konnten uns aber erst so richtig nichts darunter vorstellen. Bei einem Besuch ein Jahr später bei uns in Melle, hat die Familie uns dann in Melle gezeigt wo denn überall Caches versteckt sind. Das fanden wir witzig und toll. Daraufhin haben wir uns dann unseren Account angelegt und dann ging es zu unseren ersten Dosen.

Was war eurer bisher schönstes/abenteuerlichstes/aufregendstes/spannendstes/positivstes/ungeschicktestesCacheerlebnis bei einem Cache in Osnabrück oder Landkreis Osnabrück

Bei einem sind  wir unterirdisch fündig geworden und beim Loggen bzw. nach dem Loggen hörten wir direkt über uns auf einmal Stimmen näher kommen. Wir waren dann still und schweigsam und horchten und horchten. Waren es Polizei, oder Muggel oder Cacher, Anwohner die uns beobachtet hatten? Die Spannung war groß und wir alle (vor allem auch unsere Kinder) waren aufgeregt. Beim wieder Hervorkommen, als es dann Gott sei dank wieder still war, waren wir schon seeeeehhhhr vorsichtig.

Das war schon aufregend aber es hat auch riesig Spaß gemacht.

Welches war die letzte Anschaffung für eure Cacherausrüstung?

Die letzte Anschaffung war eine Steigklemme, damit wir die T5 vor der Haustür irgendwann einmal in Smilies verwandeln können.

Gibt es einen Cache, den ihr unbedingt einmal machen wollt oder eine Region in der ihr gerne einmal Dosen suchen wollt?

Da V. letztens mal auf den Cache Stadt im Wald gestoßen ist, und wir diesen seit dem auf unserer Watchlist haben, lesen wir die tollen Logs und da es ein LP ist, die wir ja gerne mögen, möchte ich persönlich den gerne mal machen. Da es ja von uns weiter weg ist, muss das eben irgendwie mal mit einer Übernachtung geplant werden oder so.

Könnt ihr euch vorstellen, irgendwann einmal mit dem Cachen aufzuhören?

Nein, im Moment könnten wir uns das nicht vorstellen, denn es ist immer wieder schön in die Natur raus zu gehen, an tolle Orte zu kommen, die man ohne das Cachen nicht entdecken würde. Außerdem kann man seinen persönlichen „Accu“ damit auch aufladen wenn man wieder an der frischen Luft war und dann auch noch erfolgreich war. Es ist einfach ein schönes Hobby! Nur wenn der Diesel irgendwann 5 € kostet, dann müssen wir wahrscheinlich noch mal neu überlegen, wie man dann die Strecken abfährt. [:-)]

Bei welchem Cache habt ihr euch besonders schwer getan, evtl. mehrere Anläufe benötigt oder zunächst sogar einen DNF geloggt?

Man mag es eigentlich kaum sagen, aber manchmal ist es ein 1,5/1er Tradi, der einen zur Verzweiflung bringt. Es war ein Tradi hier im Raum Melle, wo ich bestimmt 4 mal war. Entweder waren immer Muggel in der direkten Nachbarschaft von diesem Cache am Garten umpflügen oder ich habe auch immer wieder gesucht und gesucht. Ich hatte wohl immer irgendwie Tomaten auf den Augen. Beim 5. Mal hatte ich die Dose innerhalb von 2 vielleicht 3 Minuten in der Hand. Da versteht man wirklich die Welt nicht mehr. Aber so etwas kommt eben auch vor. Um so schöner ist es dann auch diesen grünen Fleck auf der Map in einen Smilie verwandelt zu haben.

Welches war deine bisher ärgerlichste Situation in der du deinen Stift vergessen hast?

Wir haben lange überlegt bei dieser Frage, eigentlich hatten wir so eine Situation noch nicht wirklich, einmal nur als wir mit einer Familienfeier im Cafe am Rubbenbruchsee zum Frühstücken waren, hatte Volker mit unserer Tochter eine kleine Wanderung am See entlang gemacht und natürlich nach der Dose Ausschau gehalten, und sie auch gefunden, aber eben keinen Stift dabei. Aber das wir das jetzt besonders ärgerlich fanden, können wir jetzt nicht sagen, denn es war ja nicht irgendwie sehr viel vergebens gelaufen, oder so.  Man hatte einfach das schöne mit dem Nützlichen verbunden. Die Dose haben wir bis heute noch nicht wieder besucht, aber was ja nicht ist, kann ja noch werden.

Wenn ich richtig informiert  bin, dann seit in punkto „Öffentlichkeitsarbeit“ sehr aktiv. Könnt ihr euren Aktivitäten diesbezüglich evtl. ein wenig näher beschreiben und sagen, warum euch dieses Thema wichtig ist?

Die Berserker100 in der Öffentlichkeit(sarbeit)

Alles begann mit dem Wandertag2011. Schon im Jahr 2010 kamen die ersten Berichte im örtlichen Käseblatt heraus. Als  Ausrichter war dort der Wanderverband Weser Ems – Unterverband des Deutschen Wander Verbandes – genannt. Das hatten wir doch schon mal gelesen. Richtig, auf der Opencaching.de Seite steht etwas von der Deutschen Wanderjugend, die ebenfalls zum Deutschen Wanderverband gehört. Also, dachten wir, da gibt es dann ja bestimmt auch ne Menge Geocacher, die an den Wandertags-Tagen nach Melle kommen. Und die DWJ wird da wohl nen Event machen. Eine kleine Anfrage an den Verband und die Stadt Melle brachte dann (sinngemäß) folgende Antwort: „… schön, das Sie sich für Geocaching auf dem Deutschen Wandertag interessieren, … würden uns freuen, wenn Sie uns dabei unterstützen und ggf. mit einer Geocaching-Wanderung unser Programm bereichern…“ Es folgten Gespräche mit Vertretern der Stadt und anderen…  Kurz und gut. Wir hatten die Ausrichtung eines Wandertagsevent übernommen.

Am Wandertag war das „geführte“ Geocachen mit den Meller Cachern ein Highlight für die Kinder und interessierten Erwachsenen. Danke noch mal an alle Helfer für die ausgelegten 4 Multi’s und die tatkräftige Unterstützung. Es folgten (noch vor dem Wandertag) Anfragen von Schulen, einzelnen Personen, Familien und Jugendherbergsgruppen. Alle mit dem Ziel „geocaching“ zu machen. Je nach „Nettigkeit“ der Anfrage haben wir allen mehr oder minder geholfen. Ausschlaggebend für den Entschluss uns sozusagen zu „outen“ war sicherlich auch die Mail einer Familie, die sich sehr für den NACHTCache „Weiss der Kuckuck“ bedankten, den sie mit der ganzen Kindergeburtstags Truppe dann wohl tags über machen wollten. Die Mail war eine kurze Anfrage, ob denn alle Stationen in Ordnung wären…

Das hat uns dann dazu bewogen, den Muggel besser in die Augen zu schauen und zu sagen: „NEIN diese Dose ist für Geocacher, zur Kinderbelustigung dann doch bitte etwas eigenes machen!“ Einige haben wir schon durch Wald und Flug gelenkt. Da wir unsere Dosen ja teilweise in „öffentlichen Raum“ legen, denken wir sollte es der Öffentlichkeit möglich sein uns zu kontaktieren. Manchmal braucht man natürlich auch ne Rückendeckung um sein Döschen stilgerecht zu verstecken.

Die Frage, die nicht gestellt wurde, die wir aber trotzdem beantworten wollen: (Hervorhebung durch den Mann an den Copy&Paste-Taste. Dieser erlaubt sich außerdem den Hinweis, dass diese Frage hiermit offiziell Einzug in den Fragekatalog erhalten hat!)

Etwas, das uns am geocachen immer wieder fasziniert ist die völlige freie Wahl von Zeit und Ort. Für uns ist cachen immer auch die Möglichkeit mit anderen netten Geocachern in Kontakt zu kommen und dabei neue Locations kennen zu lernen. Schon seit unseren Anfängen nutzen wir das Geocachen als Urlaubs- und Ausflugsprogramm.

Lass mich die (geocachemäßige-) Urlaubsvorbereitung ein wenig beschreiben:

Da werden Wochen vor dem Start in den Urbaub schon einmal die Geocaching-Maps gewälzt. Waypoints in alle Himmelsrichtungen werden in Pocketqueries gepackt und herunter geladen. Direkt um das Urlaubsdomizil gelegte Geocaches werden markiert und die Owner ausgemacht. Dann werden ein paar emails an die Owner der Caches abgeschickt. Wir stellen uns nett vor, fragen nach den „Must have Caches“ der Gegend und nennen unseren Urlaubszeitraum. In aller Regel bekommen wir die Highlight – Dosen genannt, zudem die Ausflugsziele für die ganze Familie und in fast allen Fällen ein Angebot zum persönlichen Treffen.

Da treffen wir dann Freunde, die auch für die zunächst unbekannten einfach mal ne Rettungsaktion starten (danke Kuerwaldus), oder man kann eben mal 7 neue Dosen verstecken und braucht sich um die Wartung nicht kümmern . Unvergessen das Gesuche mit „Junker Rübe zu Buron“ in den Tiefen der LLLPS, die Tipps die es von den Geocachern am Bodensee gab und auch die Einladungen zu Eis, Kaffee, Kuchen, Grillabenden und Hochzeiten. Das möchte ich auf keinen Fall missen!

So schnell sind 9476 Zeichen auch schon wieder gelesen. Ich sage auch dieses Mal wieder vielen Dank für die ausführlichen und in diesem Fall auch besonders schnell eingereichten Antworten und verbleibe mit der Hoffnung, dass sich eventuell doch noch jemand für den Podcast findet (** Dies ist dann auch die Stelle auf die eingangs hingewiesen wurde!) mit freundlichen Grüßen.

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Romantischer Beifang

Sicherlich kennen einige von euch den Hochzeitsbrauch, bei dem während der Hochzeitsfeier für das Brautpaar unzählige, mit Gas gefüllte und mit kleinen Postkarten versehene Ballons in den (hoffentlich sternenklaren) Abendhimmel entlassen werden. Manchmal beinhalten diese Karten eine Aufgabe, die der Absender (in der Regel einer der Hochzeitsgäste) erfüllen muss, wenn diese Karte irgendwann einmal gefunden wird, manchmal enthalten sie auch nur die Bitte, die Karte im Falle eines Fundes an das Brautpaar zurück zu schicken. Bei der Karte die ich zusammen mit Stenzler auf dem Weg zum Final von Darkroom – Reizüberflutung@Night – LP-UV-Cache zufällig in einem Baum unmittelbar am Wegesrand aufblitzen sah und erst beim zweiten Blick als eine solche erkannte, war genau Letzteres der Fall.

Natürlich haben wir die Karte eingesteckt und selbstverständlich werden wir der auf der Rückseite formulierten Bitte, die Karte an das Brautpaar zurück zu schicken, nachkommen.

Bis jetzt bin ich, ähnlich wie bei Flaschenpost, immer davon ausgegangen, dass diese Karten in irgend einer Weise das Zeitliche segnen, bevor sie überhaupt gefunden werden oder aber nur wenige Kilometer von ihrem Startort entfernt aufgelesen werden. Diese Karte soll ins Stadtgebiet von Münster geschickt werden und hat somit immerhin ca. 58 km zurückgelegt.

Abschließend, und dass ist dann auch die eigentliche Idee dieses Beitrags, möchte ich ergänzen, dass mich dieses Ereignis an den Zufallsfund eines Mobiltelefons im Frühjahr 2008 erinnert hat, dessen “Owner” sich nach Kontaktaufnahme mit dem Anbieter als Team Bush-Rescue herausstellte:

Logeintrag von Team repridi vom 24.03.2008:

GEFUNDEN!!!!! Aber alles der Reihe nach. Es folgt ein Geocaching-Drama in drei Akten, denn eine lange Suche verlangt nach einem langen Eintrag:

1. Akt:
Wir schreiben den 23. Februar im Jahr 2008. Es ist 17:30 Uhr. Nach schnellen Funden bei den Caches “Cache an der Quelle” und “Don’t drink and drive” beschließt Team repridi in einem Anflug jugendlichen Leichtsinns “noch mal eben” den Schölerbergcache von Florichan zu absolvieren. Die erste Station ist schnell gefunden und schon hier wird klar: Ein typischer Florichan – kreativ, frech, originell und nicht ganz einfach. Station zwei wird zur reinen Formsache. Dann die dritte Station. Die Koordinaten scheinen ganz gut, doch auch nach halbstündiger Suche zeigt sich kein Hinweis. Es folgt die vorläufige Aufgabe wegen einsetztender Dunkelheit. Hinzu kommt der Verdacht, dass aufgrund der langen Zeit seit dem letzten Finden evtl. etwas abhanden gekommen sein könnte.

2. Akt
Genau einen Monat später, nur etwas früher am Tag. Nach Zurkenntnissnahme der Cachekontrolle geht es voller Tatendrang auf zu Station 3. Doch stellt sich auch nach halbstündiger Suche wieder Ernüchterung ein. Also, Telefonjoker kontaktieren, Problem schildern und Hinweis entgegennehmen. So weit, so gut. Leider halten wir 5 Minuten später immer noch keinen Hinweis in den Händen. Also, doch etwas bewegen und siehe da, auf zu Station 4.
Wer schleicht denn da durch das Gelände? Zwei Erwachsene und zwei Kinder umkreisen das “Objekt” der Begierde. Dreistigkeit siegt, daher fragen wir direkt, ob wir bei der Suche helfen können. Es stellt sich heraus, dass die vier schon seit geraumer Zeit auf der Suche nach dem nächsten Hinweis sind und uns auch schon zur Kenntnis genommen haben. Durch einen geschickten Blick wird der Hinweis ganz überraschend entdeckt und gemeinsam geht es zur 5. Station. Doch auch hier erfolgt nach ca. 30 Minuten ersteinmal ein frustrierter Abbruch.

3. Akt:
Einen Tag später. Ausgerüstet mit einem Hinweis der Ownerin geht es zu Station 5 und siehe da, wir treffen auf ein verzweifelt suchendes Mitglied der Familie vom Vortag. Der Hinweis ist dann natürlich schnell gefunden. Weiter zu Station 6 wo es auch zügig geht. Dann Station 7 – zahllose Möglichkeiten aber keinerlei Hinweise. Also Kontaktaufnahme mit der Ownerin um den letzten Hinweis zu finden. Auf zum Finale. Aber auch hier gibt es nahezu unendlich viele Möglichkeiten eine Dose zu verstecken. Erschwerend kommt noch die tanzende Kompassnadel auf dem GPS hinzu. Wir hatten zwischenzeitlich schon die Befürchtung, die Dose sei wieder gemuggelt worden. Schuld daran waren folgende Gegenstände die wir bei unserer Suche fanden: Taschenspiegel, Edding, Handy (wer würde das in einem Cache ablegen?). Daher folgte nach weiteren 30 Minuten, einem Schneesturm und einem rutschigen Abhang eine erneute Kontaktaufnahme mit der Ownerin. Ein letzter Hinweis, dann endlich, ENDLICH war die Dose gefunden!

Wir sagen danke für diese nervenaufreibende, aber alles in allem spannende und schön gemachte Runde um den Schölerberg und entschuldigen uns für die Störung der mittäglichen Ruhe.

Gruß
Team repridi

Zwei Tage später konnten wir folgendes verkünden. Note vom 26.03.2008:

NACHTRAG:
Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass im 3. Akt des voranstehenden Dramas ein Mobiltelefon gefunden wurde. Nachdem wir gestern den Mobilfunkanbieter über den Fund des Handys informiert hatten, meldete sich heute auch schon die Besitzerin. Um 18:00 Uhr öffneten wir also unsere Wohnungstür und die Szene betrat:

TEAM BUSH-RESCUE !!!!!!!

Ja, beim Cachen geht es halt nicht immer nur ums Finden, manchmal geht es auch darum ewtas zu verlieren um es anschließend wiederzufinden.

Wir haben uns sehr über diesen wirklich überraschenden Kontakt gefreut und erst einmal drei Stunden lang diverse Cachingerfahrungen ausgetauscht. Eine gemeinsame Schatzsuche wurde natürlich auch sofort vereinbart und ist so gut wie sicher.

Schöne Grüße in Richtung Schölerberg
Team repridi

Dies wiederum veranlasste “die” Bush-Rescue noch am selben Tag zu folgenden Zeilen:

NACHTRAG: Ein Cachermärchen:

Kurz vor meinem anstehenden Jubiläum hatten wir uns als letzten zu erledigenden Cache den Schölerberg vorgeknöpft, wie aus dem Log hervorgeht. Leider kam unterwegs mein Handy abhanden, was ich aber erst so richtig gestern morgen realisierte. Aber dort, wo ich es verloren haben musste, gehen doch nur Cacher hin, oder? Also schnell nochmal zum Schölerberg gefahren, alles abgegrast, aber kein Erfolg. Sogar die Dose hatte ich noch einmal in der Hand, aber da man von außen sehen kann, dass nichts neues drin ist, habe ich das Logbuch nicht angeschaut. Denn innerhalb eines Tages – wer würde den schon finden?

Gestern also sowohl den Zoo als auch das Fundbüro und 02 kontaktiert, aber auch dort keine Meldung eines Handyfundes. Doch nachmittags kam eine Email, dass der Finder auf meine Kontaktaufnahme wartet! Große Freude, heute angerufen und ein Treffen vereinbart.

Unterwegs zum Zielort (natürlich mit GPS rausgesucht) fahre ich noch an der Ebertallee vorbei und zwinge mich regelrecht, KEINEN Abstecher zu machen, da ich ja schliesslich auf meinen Milestone warte. Während ich noch fieberhaft überlege, wie ich unauffällig rausfinden kann, ob die Finder Muggels oder Cacher sind, öffnet mir Team repridi die Tür und stellt fest “Du machst doch Geocaching, oder? Dein Bild hab ich doch schonmal wo gesehen” ein aufgeregtes “komm rein, komm rein, nimm einen Kaffee, wir haben ja so viel zu erzählen” ist der Auftakt eines mehrstündigen angeregten Erfahrungsaustausches über Caching, Cacher, Caches und alles was dazugehört. Gekrönt von dem Beschluss demnächst den Dosen zusammen auf den Pelz zu rücken.

Nebenbei teilt mir Team repridi mit, dass sie auch einen Spiegel und einen Stift gefunden haben. Und ganz langsam schiebt sich mir das Bild in den Kopf, wie ich heute Morgen meine Ausrüstung ins Regal lege und irgendwas fehlt…

Am Ende habe ich also nicht nur verloren und wiedergefunden, sondern auch neu gefunden – und natürlich wie es der Zufall will, ausgerechnet die Owner des Caches, an dem ich auch auf dem Rückweg mit Scheuklappen vorbei radele.

Danke für einen schönen Abend und Grüße in den Schinkel! :)
Und ebenso Dank an Florichan, dank der ich ein weiteres grandioses Erlebnis auf meine Florichan-Märchen-Liste setzen kann ;)

So, damit dann auch endlich zur ursprünglichen Idee dieses Artikels! Habt ihr während der Suche nach einem Cache auch schon mal etwas gefunden, was mit Cachen zunächst einmal gar nichts zu tun hatte und euch trotzdem in Erinnerung geblieben ist!? Vielleicht sogar etwas, wodurch der eigentliche Cache zusätzlich noch aufgewertet wurde!? Über entsprechende Kommentare würde ich mich freuen!

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Ausge[o]fragt goes zuge[o]hört – wer geht mit!?

Nachdem nun mehr als 12 Ausgaben der beliebten Serie ausge[o]fragt über den virtuellen Tisch gegangen sind und die Idee bereits erfolgreich in andere Teile der Republik exportiert werden konnte, habe ich mir überlegt, für die kommende Ausgabe mal etwas (zumindest für diese Seite) neues zu probieren. Diese Überlegung wird zusätzlich noch dadurch begünstigt, dass ich in diesem Monat der glückliche Ausge[o]fragte sein durfte und es somit auch an mir liegt, den oder die Kandidaten für die kommende Ausgabe auszuwählen. Lange Rede, tiefer Sinn:

Die kommende Ausgabe von ausge[o]fragt soll als Podcast erscheinen!

Ich persönlich habe noch nie einen solchen erstellt und möchte einfach mal ausprobieren, wie das generell so funktioniert.

Also, liebe Kolleginnen und Kollegen – falls ihr Interesse daran habt, euch in naher Zukunft mit mir und einem Mikrofon auf ein, zwei Getränke eurer Wahl und auf zehn bis zwölf Fragen meiner Wahl in einer Location unser gemeinsamen Wahl zu treffen, dann meldet euch einfach per Mail! Sollte es mehr als eine Meldung geben, würde ich mir erlauben wollen, die Auswahl nach meinem eigenen Interesse vorzunehmen.

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